Interdisziplinäre Corona-Ringvorlesung: Dr. Anselm Grün - Zuhause bleiben. Oder: Quarantäne als spirituelle Herausforderung.

Anja
 Besand
Anja Besand
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hochgeladen 26. Januar 2021

Dr. Anselm Grün  ist Deutschlands wohl bekanntester Benediktinermönch und Bestsellerautor spiritueller Bücher sowie Kursleiter und Referent mit weltweiter Vortragstätigkeit. Er beschäftig sich in seinem Beitrag mit der Frage wie die Begrenzungen die Menschen durch das Kontaktverbot erleben bewältigt werden kann.  Mit der Quarantäne erleben derzeit viele Menschen eine besondere Herausforderung: Alle werden zurückgeworfen auf einen sehr begrenzten Radius uns den immer gleichen ssozialen wie physikalischen Raum. Niemand hat das vorher ausprobiert – oder etwa doch? Mönche haben seit 1500 Jahren Erfahrungen mit exakt dieser Situation und wissen, wie das Zusammenleben auf engstem Raum funktionieren kann. Mit die Erfahrung der Mönche eröffnen sich Möglichkeiten zu einer konstruktiven Bewältigung der Corona-Krise. 

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Das Sommersemester 2020 ist ein besonderes Semester. Die TU Dresden ist aufgrund der globalen Corona Pandemie im Notbetrieb. Lehrveranstaltungen finden trotzdem statt. Um unseren Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit ein sinnvolles Angebot zu machen haben wir an der Philosophischen Fakutät in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen eine digitale Ringvorlesung entwickelt über die wir uns aus sozial-/kultur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive mit der Corona Pandemie und der durch sie aufgeworfenen Fragen beschäftigen. Im Kontext dieser Krise entstehen nicht nur Problem – es ergeben sich gleichzeitig nicht unerhebliche Chancen. Eine Chance, die sich bereits deutlich abzuzeichnen beginnt, betrifft die Wissenschaftskommunikation. Diese Chancen werden gegenwärtig von Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der Medizin, der Virologie und Epidemiologie genutzt. Wir wollen ihnen das Feld nicht überlassen und uns stattdessen mit politischen, sozialen, psychologischen, theologischen und philosophischen Fragen beschäftigen. Es geht um den Umgang mit der Angst, sprunghafte Lernprozesse im Moment der Krise, um Krisenkommunikation und -Steuerung, sowie um Krankheitsbewältigung und Solidarität.

Die Beiträge, die wir für Sie zusammengestellt haben, sind jeweils ca. 30 Minuten lang und mit Hinweisen versehen wie das Thema mit Literatur selbstständig vertieft werden kann. Sie werden als Audios bereitgestellt und als Texte zum Mitlesen. Im ein oder anderen Fall finden Sie auch einen Foliensatz mit Illustrationen und Graphiken.

In diesem Sinne - Für Lernen ist es nie zu spät.

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