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1
00:00:03.370 --> 00:00:07.810
Einen wunderschönen Guten Tag meine Damen&nbsp;
und Herren, ich begrüße Sie ganz herzlich&nbsp;&nbsp;

2
00:00:07.810 --> 00:00:12.160
zu einem weiteren Beitrag in der Reihe&nbsp;
"Theoretische Elektrotechnik". Mein Name&nbsp;&nbsp;

3
00:00:12.160 --> 00:00:16.120
ist Hans Georg Krauthäuser, ich bin Inhaber&nbsp;
der Professur für "Theoretische Elektrotechnik&nbsp;&nbsp;

4
00:00:16.120 --> 00:00:25.930
und elektromagnetische Verträglichkeit" an
der&nbsp; TU Dresden. Es wird heute gehen um
das dritte&nbsp;&nbsp;

5
00:00:25.930 --> 00:00:35.050
Kapitel im Rahmen der Elektrostatik und zwar&nbsp;
konkret um Randwertprobleme der Elektrostatik.&nbsp;&nbsp;

6
00:00:35.050 --> 00:00:45.910
Wir hatten bisher als Grundproblem der&nbsp;
Elektrostatik die Poisson-Gleichung betrachtet,&nbsp;&nbsp;

7
00:00:45.910 --> 00:00:52.870
was vollkommen richtig ist, wenn man keine&nbsp;
Randbedingungen auf Grenzflächen im Endlichen
hat,&nbsp;&nbsp;

8
00:00:52.870 --> 00:00:57.580
sprich, wenn man außer der Ladungsverteilung&nbsp;
ansonsten freien Raum hat und nichts weiter&nbsp;&nbsp;

9
00:00:57.580 --> 00:01:06.000
und man davon ausgehen kann, dass das Potential&nbsp;
im Unendlichen einfach auf Null abfällt. In
dem&nbsp;&nbsp;

10
00:01:06.000 --> 00:01:11.000
Fall haben wird das Coulomb-Integral -&nbsp;
teilweise wird es auch Poisson-Integral&nbsp;&nbsp;

11
00:01:11.000 --> 00:01:20.000
genannt - in dieser Form hingeschrieben, als&nbsp;
formale Lösung des Problems. Wohlgemerkt,&nbsp;&nbsp;

12
00:01:20.000 --> 00:01:30.000
dass das Integral nicht immer analytisch lösbar&nbsp;
ist. Wir haben auch für einzelne Fälle angeschaut,&nbsp;&nbsp;

13
00:01:30.000 --> 00:01:39.000
wie wir dann zu einer analytischen Lösung
kommen&nbsp; können. Diese Bedingung, dass
man keinerlei&nbsp;&nbsp;

14
00:01:39.000 --> 00:01:48.000
Oberflächen hat im Lösungsvolumen, ist stark&nbsp;
idealisiert und im Allgemeinen wird es so sein,&nbsp;&nbsp;

15
00:01:48.000 --> 00:01:56.000
dass man sehr wohl Ränder des Volumens mit&nbsp;
betrachtet und auf diesen Rändern auch bestimmte&nbsp;&nbsp;

16
00:01:56.000 --> 00:02:05.000
Vorgaben für die Potentialfunktion gegeben&nbsp;
sind. Wenn man das macht kommt man tatsächlich&nbsp;&nbsp;

17
00:02:05.000 --> 00:02:15.000
auf das Randwertproblem, genauer gesagt das&nbsp;
Randwertproblem im Rahmen der Elektrostatik.
Das&nbsp;&nbsp;

18
00:02:15.000 --> 00:02:23.000
ist formal zunächst so formuliert, dass man
sagt:&nbsp; gegeben haben wir die Ladungsdichteverteilung
in&nbsp;&nbsp;

19
00:02:23.000 --> 00:02:34.000
einem Volumen V und außerdem haben wir auf
dem&nbsp; Rand von V gegeben das Potential
selber und&nbsp;&nbsp;

20
00:02:34.000 --> 00:02:39.000
oder die Normalenableitung des Potentials.&nbsp;
Zur Erinnerung: die Normalenableitung des&nbsp;&nbsp;

21
00:02:39.000 --> 00:02:46.000
Potentials ist definiert als Gradient des&nbsp;
Potentials und davon die Normalkomponente.&nbsp;&nbsp;

22
00:02:46.000 --> 00:02:54.000
Wobei Normalkomponente bezüglich der Oberfläche&nbsp;
gemeint ist, die man hier betrachtet d.h. das
n&nbsp;&nbsp;

23
00:02:54.000 --> 00:03:02.000
ist der ortsabhängige Normalenvektor auf der&nbsp;
Randfläche, die hier gerade betrachtet wird.&nbsp;&nbsp;

24
00:03:03.000 --> 00:03:07.000
Und Gradient Phi, das kann man physikalisch&nbsp;
auch wieder mit dem E-Feld identifizieren,&nbsp;&nbsp;

25
00:03:10.000 --> 00:03:13.000
es gilt E gleich minus Gradient Phi. Somit
ist&nbsp; die Normalkomponente von Gradient
Phi gerade&nbsp;&nbsp;

26
00:03:13.000 --> 00:03:21.000
auch die negative Normalkomponente des E-Feldes.&nbsp;
Also: wir haben ein Gebiet, in dem Gebiet haben&nbsp;&nbsp;

27
00:03:21.000 --> 00:03:29.000
wir Raumladungen gegeben. Außerdem haben wir
auf&nbsp; dem Rand des Gebietes entweder das
Potential oder&nbsp;&nbsp;

28
00:03:29.000 --> 00:03:36.000
die Normalenableitungen des Potentials gegeben.&nbsp;
Das Problem besteht dann darin, dass Potential&nbsp;&nbsp;

29
00:03:36.000 --> 00:03:47.000
zu berechnen, für alle Punkte im Volumen.
Man&nbsp; fragt sich, warum es gerade so formuliert
ist,&nbsp;&nbsp;

30
00:03:47.000 --> 00:03:53.000
wie es hier formuliert ist. Die Beantwortung&nbsp;
dieser Frage, warum hatten wir gerade diese&nbsp;&nbsp;

31
00:03:53.000 --> 00:03:59.000
beiden Randbedingungen, also dass entweder
Phi&nbsp; oder die Normalenableitung von Phi
gegeben ist,&nbsp;&nbsp;

32
00:03:59.000 --> 00:04:06.000
das führt uns tatsächlich in einen kleinen&nbsp;
Exkurs in die Mathematik, um das zu verstehen.&nbsp;&nbsp;

33
00:04:06.000 --> 00:04:14.000
Und zwar werden wir uns als Erstes nochmal
in die&nbsp; Erinnerung rufen, dass wir aus
der Mathematik die&nbsp;&nbsp;

34
00:04:14.000 --> 00:04:24.000
sogenannten "Greenschen Identitäten" kennen.
Wenn&nbsp; wir also beliebige skalare Felder
f und g haben,&nbsp;&nbsp;

35
00:04:24.000 --> 00:04:32.000
die in einem Volumen definiert sind und für&nbsp;
die ich auch eine Oberfläche des Volumens
habe,&nbsp;&nbsp;

36
00:04:32.000 --> 00:04:43.000
dann gelten diese beiden sogenannten Greenschen&nbsp;
Identitäten. Wir werden als nächstes die
zweite&nbsp;&nbsp;

37
00:04:43.000 --> 00:04:49.000
Greensche Identiät verwenden. Ich habe die&nbsp;
Erste mit hingeschrieben, weil die dann später&nbsp;&nbsp;

38
00:04:49.000 --> 00:04:57.000
im Rahmen der Eindeutigkeitsbetrachtung, die&nbsp;
wir noch machen werden, auch nochmal aufkommt.&nbsp;&nbsp;

39
00:04:57.000 --> 00:05:02.000
Zum anderen brauchen wir in der weiteren&nbsp;
Betrachtung nochmal das, was ich ebenschon&nbsp;&nbsp;

40
00:05:02.000 --> 00:05:09.000
gesagt habe: Was ist die Normalenableitung?
Die&nbsp; Normalenableitung von f wäre Gradient
f und davon&nbsp;&nbsp;

41
00:05:09.000 --> 00:05:23.000
die Normalkomponente. Außerdem brauchen wir
eine&nbsp; weitere Identität, die haben wir
uns übrigens in&nbsp;&nbsp;

42
00:05:23.000 --> 00:05:29.000
einer der früheren Beiträge schonmal genauer&nbsp;
angeschaut. Wir brauchen noch eine Beziehung&nbsp;&nbsp;

43
00:05:29.000 --> 00:05:35.000
für die Delta-Funktion, die eigentlich eine&nbsp;
Distribution ist. Und zwar gilt die Beziehung,&nbsp;&nbsp;

44
00:05:35.000 --> 00:05:45.000
dass Delta r minus r' auch geschrieben werden&nbsp;
kann als minus 1 durch 4 Pi Laplace von 1 durch&nbsp;&nbsp;

45
00:05:45.000 --> 00:05:53.000
r minus r' Betrag. Kleiner Hinweis hier, weil
auch&nbsp; das später, nämlich bei den Greenschen
Funktionen&nbsp;&nbsp;

46
00:05:53.000 --> 00:06:02.000
nochmal verwendet werden wird, nicht in diesem&nbsp;
Video, aber in einem späteren Video: Delta
von&nbsp;&nbsp;

47
00:06:02.000 --> 00:06:09.000
r minus r' ist vollkommen symmetrisch, das
gibt&nbsp; nur einen Beitrag wenn r gleich
r' ist d.h. ich&nbsp;&nbsp;

48
00:06:09.000 --> 00:06:16.000
könnte auch die Rollen von r und r' vertauschen.&nbsp;
Hier unten im Betrag ist es genau das Gleiche,&nbsp;&nbsp;

49
00:06:16.000 --> 00:06:21.000
hier ich kann auch r und r' vertauschen ohne,
dass&nbsp; etwas passiert. Von daher muss ich
jetzt an den&nbsp;&nbsp;

50
00:06:21.000 --> 00:06:28.000
Laplace-Operator auch nicht dranschreiben,&nbsp;
ob es bezüglich r oder r' genommen wird,&nbsp;&nbsp;

51
00:06:28.000 --> 00:06:35.000
es würde hier in dem Fall keine Rolle spielen.
Es&nbsp; gilt also Beides, das gilt mit Laplace
bezüglich&nbsp;&nbsp;

52
00:06:35.000 --> 00:06:43.000
r und auch mit Laplace bezüglich r'. Also,
das&nbsp; verwenden wir und natürlich haben
wir auch die&nbsp;&nbsp;

53
00:06:43.000 --> 00:06:52.000
Poisson-Gleichung im Hinterkopf. Wenn wir jetzt&nbsp;
die Poisson-Gleichung in eine Integralgleichung&nbsp;&nbsp;

54
00:06:52.000 --> 00:07:01.000
umwandeln wollen, dann nehmen wir die zweite&nbsp;
Greensche Identität, die ja für beliebige
Felder&nbsp;&nbsp;

55
00:07:01.000 --> 00:07:18.000
f und g gilt und wählen als f das Potential
und&nbsp; als g wählen wir 1 durch r minus
r' Betrag. Das&nbsp;&nbsp;

56
00:07:18.000 --> 00:07:25.000
setzten wir entsprechend ein, das sieht zunächst&nbsp;
komplizierter aus als man das gerne hätte,&nbsp;&nbsp;

57
00:07:25.000 --> 00:07:34.000
wird aber gleich in sich zusammenfallen. Das
ist&nbsp; zunächst einfach der Term hier oben,
die linke&nbsp;&nbsp;

58
00:07:34.000 --> 00:07:43.000
Seite nochmal hingeschrieben mit f gleich Phi
und&nbsp; g gleich 1 durch r minus r' Betrag.
Wenn wir uns&nbsp;&nbsp;

59
00:07:43.000 --> 00:07:53.000
die Terme genauer anschauen, dann sehen wir,
dass&nbsp; wir hier Laplace 1 durch r minus
r' haben. Laplace&nbsp;&nbsp;

60
00:07:56.000 --> 00:08:04.000
von 1 durch r minus r' können wir offensichtlich&nbsp;
ersetzen durch minus 4Pi mal die Delta-Funktion.&nbsp;&nbsp;

61
00:08:04.000 --> 00:08:12.000
Das ist hier vorne auch schonmal hingeschrieben:&nbsp;
minus 4Pi. Und dann kommt das Phi von r' und
dann&nbsp;&nbsp;

62
00:08:12.000 --> 00:08:25.000
kommt die Delta-Funktion. Das wäre also dieser&nbsp;
Beitrag hier. Dieser Ausdruck ist ein Ausdruck&nbsp;&nbsp;

63
00:08:25.000 --> 00:08:30.000
der einen schon sehr, sehr optimistisch stimmt,&nbsp;
dass es hier weitergeht, weil ganz offensichtlich&nbsp;&nbsp;

64
00:08:30.000 --> 00:08:38.000
kann dieses Integral ausgewertet werden. Phi&nbsp;
von r' mal Delta von r minus r' ist, so sind
die&nbsp;&nbsp;

65
00:08:38.000 --> 00:08:47.000
Eigenschaften der Delta-Funktion, nichts anderes&nbsp;
als Phi von r selber. Dieses vordere Integral,&nbsp;&nbsp;

66
00:08:47.000 --> 00:08:55.000
zusammen mit dem minus4Pi, wird einfach minus&nbsp;
4Pi mal Phi von r ergeben. Und Phi von r will&nbsp;&nbsp;

67
00:08:55.000 --> 00:09:01.000
ich letztendlich ausrechnen, d.h. das ist sehr&nbsp;
gut, dass es hier in der Form auftaucht. Wenden&nbsp;&nbsp;

68
00:09:01.000 --> 00:09:08.000
wir uns dem zweiten Term zu, also Integral&nbsp;
über diesem Ausdruck hier. Hier steht Laplace&nbsp;&nbsp;

69
00:09:08.000 --> 00:09:22.000
von Phi. Laplace von Phi ist aber gerade, nach&nbsp;
der Poisson-Gleichung, minus 1 durch Epsilon_0
mal&nbsp;&nbsp;

70
00:09:22.000 --> 00:09:28.000
Rho. Genau da ist hier hingeschrieben, das
Minus&nbsp; kompensiert sich mit diesem Minus
hier und wird&nbsp;&nbsp;

71
00:09:28.000 --> 00:09:35.000
ein Plus. 1 durch Epsilon_0 kann vor das Integral&nbsp;
gezogen werden und dann kommt das Volumenintegral,&nbsp;&nbsp;

72
00:09:36.000 --> 00:09:47.000
und dann einfach Rho von r' dividiert durch
r&nbsp; minus r'. Das ist dieser Anteil. Den
kennen wir&nbsp;&nbsp;

73
00:09:47.000 --> 00:09:52.000
schon aus dem Coulomb-Integral. Das ist nicht&nbsp;
verwunderlich, dass der hier zusammen mit einem&nbsp;&nbsp;

74
00:09:52.000 --> 00:10:00.000
Term, wo im Wesentlichen Phi von r drinsteht,&nbsp;
dieser Term wieder auftaucht. Wir haben aber
noch&nbsp;&nbsp;

75
00:10:00.000 --> 00:10:10.000
die rechte Seite der Gleichung jetzt auszuwerten.&nbsp;
Und die rechte Seite der Gleichung schreiben
wir&nbsp;&nbsp;

76
00:10:10.000 --> 00:10:17.000
zunächst Mal hin, mit den Ersetzungen die
wir&nbsp; für f und g gemacht haben. Und das
gibt diesen&nbsp;&nbsp;

77
00:10:17.000 --> 00:10:25.000
Ausdruck wie er hier steht. Und jetzt brauchen&nbsp;
wir das Ganze nur noch umzusortieren. Ich hatte&nbsp;&nbsp;

78
00:10:25.000 --> 00:10:33.000
ja schon gesagt, dass hier minus 4Pi mal Phi,
d.h.&nbsp; ich kann das ganze nach Phi auflösen
indem ich&nbsp;&nbsp;

79
00:10:33.000 --> 00:10:41.000
diesen Term mit auf die andere Seite bringe
und&nbsp; dann durch minus 4Pi dividiere. Und
wenn ich das&nbsp;&nbsp;

80
00:10:41.000 --> 00:10:49.000
mache, dann bekommen wir diesen Ausdruck für
Phi&nbsp; von r. Phi von r ist gleich 1 durch
4Pi Epsilon_0.&nbsp;&nbsp;

81
00:10:49.000 --> 00:10:58.000
Wenn ich diesen Term auf die andere Seite bringe&nbsp;
steht hier erstmal ein negatives Vorzeichen,&nbsp;&nbsp;

82
00:10:58.000 --> 00:11:04.000
aber wenn ich durch minus 4Pi dividiere, dann&nbsp;
ergibt es insgesamt einen positives Ausdruck.
Das&nbsp;&nbsp;

83
00:11:04.000 --> 00:11:12.000
wäre alleine genommen das Coulomb-Integral.
Das&nbsp; kennen wir schon. Auf der rechten
Seite steht ein&nbsp;&nbsp;

84
00:11:12.000 --> 00:11:22.000
weiterer Ausdruck, hier mussten wir auch durch&nbsp;
minus 4Pi dividieren. Das Minus erledigen wir&nbsp;&nbsp;

85
00:11:22.000 --> 00:11:29.000
dadurch, dass wir unter dem Integral die beiden&nbsp;
Terme vertauschen, und das 1 durch 4Pi einfach&nbsp;&nbsp;

86
00:11:29.000 --> 00:11:37.000
davor stehen bleibt. Und ansonsten ist das
einfach&nbsp; hingeschrieben. An der Stelle
ahnt man schon wo&nbsp;&nbsp;

87
00:11:37.000 --> 00:11:44.000
das herkommt mit den Randbedingungen, weil
hier&nbsp; vorne, in dem ersten Summanden im
Integral,&nbsp;&nbsp;

88
00:11:44.000 --> 00:11:52.000
da steht gerade d Phi nach d n', also die&nbsp;
Normalenableitung von Phi. Und im zweiten&nbsp;&nbsp;

89
00:11:52.000 --> 00:12:01.000
Summenden steht gerade Phi selber. Um das also&nbsp;
auswerten zu können ist es naheliegend zu
sagen,&nbsp;&nbsp;

90
00:12:01.000 --> 00:12:06.000
wir müssen in dieser Form entweder die&nbsp;
Normalenableitung oder Phi selber als&nbsp;&nbsp;

91
00:12:06.000 --> 00:12:14.000
Randbedingung vorgegeben haben. Ansonsten fehlt&nbsp;
uns Information um dieses Oberflächenintegral&nbsp;&nbsp;

92
00:12:14.000 --> 00:12:27.000
auszuwerten. Diskutieren wir diese Gleichung
etwas&nbsp; detaillierter. Dafür schreiben
wir sie erstmal&nbsp;&nbsp;

93
00:12:27.000 --> 00:12:34.000
nochmal hin. Das ist nichts anderes als das
was&nbsp; wir am Ende der vorherigen Folie
hingeschrieben&nbsp;&nbsp;

94
00:12:34.000 --> 00:12:44.000
hatten. Dann können wir durchgehen, was&nbsp;
wir jetzt feststellen können. Klar ist,&nbsp;&nbsp;

95
00:12:44.000 --> 00:12:59.000
nur Ladungen im Volumen, beziehungsweise die
Werte&nbsp; für Phi und d Phi nach d n' auf
der Oberfläche des&nbsp;&nbsp;

96
00:12:59.000 --> 00:13:12.000
Volumens bestimmen das Skalarpotential. Wobei
hier&nbsp; nochmal erwähnt sei, die Normalenableitung
des&nbsp;&nbsp;

97
00:13:12.000 --> 00:13:19.000
Potentials ist gerade Gradient Phi mal n. N
ist&nbsp; der Normalenvektor an dem Punkt der
Oberfläche.&nbsp;&nbsp;

98
00:13:19.000 --> 00:13:29.000
Und wegen E gleich minus Gradient Phi ist die&nbsp;
Angabe der Normalenableitung von Phi letztendlich&nbsp;&nbsp;

99
00:13:29.000 --> 00:13:38.000
die Angabe der Normalkomponente des E-Feldes
an&nbsp; dem Punkt. Also entweder Phi oder
Normalkomponente&nbsp;&nbsp;

100
00:13:38.000 --> 00:13:45.000
von E sind gegeben und die bestimmen dann&nbsp;
gemeinsam mit den Ladungen im Volumen das&nbsp;&nbsp;

101
00:13:45.000 --> 00:13:54.000
Potential im gesamten Raum. Ladungen außerhalb&nbsp;
dieses Volumens, das ich mir selber definiere,&nbsp;&nbsp;

102
00:13:55.000 --> 00:14:03.000
tragen nicht zum Potential bei. Beziehungsweise,&nbsp;
genauer gesagt, sie tragen nur indirekt zum&nbsp;&nbsp;

103
00:14:03.000 --> 00:14:09.000
Potential bei. Was Ladungen außerhalb des&nbsp;
Volumens machen können, in der Regel auch
machen,&nbsp;&nbsp;

104
00:14:09.000 --> 00:14:17.000
ist, dass sie die Werte des Potentials bzw.
des&nbsp; E-Feldes auf diesen Randflächen
mit beeinflussen.&nbsp;&nbsp;

105
00:14:17.000 --> 00:14:25.000
Also indirekt wirken Ladungen auch außerhalb&nbsp;
des Volumens, aber eben nicht direkt wie diese&nbsp;&nbsp;

106
00:14:25.000 --> 00:14:31.000
Ladungen innerhalb des Volumens. Spezialfall,&nbsp;
wenn ich keine Ladungen im Volumens habe,&nbsp;&nbsp;

107
00:14:31.000 --> 00:14:38.000
dann ist das Skalarpotential vollständig durch
die&nbsp; Randwerte vorgegeben, weil dann dieser
erste Term&nbsp;&nbsp;

108
00:14:38.000 --> 00:14:48.000
verschwindet. Zweiter Spezialfall, umgekehrt,
wenn&nbsp; ich die Ränder im Unendlichen liegen
habe- also&nbsp;&nbsp;

109
00:14:48.000 --> 00:14:56.000
gar keine Ränder habe, das Volumen ist der
gesamte&nbsp; Raum- dann kann ich mir diese
Terme anschauen und&nbsp;&nbsp;

110
00:14:56.000 --> 00:15:02.000
ich weiß, dass Phi proportional 1 durch r
ist.&nbsp; 1 durch r ist sowieso proportional
1 durch r,&nbsp;&nbsp;

111
00:15:02.000 --> 00:15:07.000
dann ist die Normalenableitung proportional&nbsp;
zu 1 durch r^2. Das heißt, ein so ein Summand&nbsp;&nbsp;

112
00:15:07.000 --> 00:15:15.000
ist proportional zu 1 durch r^3. Das gilt für&nbsp;
den anderen Summanden natürlich genau so.
Das&nbsp;&nbsp;

113
00:15:15.000 --> 00:15:23.000
heißt ich habe unter dem Integral etwas stehen&nbsp;
was mit 1 durch r^3 bzw. 1 durch r'^3 abfällt.&nbsp;&nbsp;

114
00:15:23.000 --> 00:15:34.000
Die Oberfläche wächst aber nur mit r'^2.
Somit ist&nbsp; klar, dass dieses gesamte Integral
für Oberflächen&nbsp;&nbsp;

115
00:15:34.000 --> 00:15:45.000
im Unendlichen verschwindet. Das heißt, wenn
wir&nbsp; keine Randbedingungen im Endlichen
haben- das ist&nbsp;&nbsp;

116
00:15:45.000 --> 00:15:50.000
genau die Aussage die wir vorher schonmal gemacht&nbsp;
haben- dann ist das Potential nur durch diesen&nbsp;&nbsp;

117
00:15:50.000 --> 00:15:57.000
ersten Term, also durch unser Coulomb-Integral&nbsp;
bzw. Poisson-Integral vollständig bestimmt.&nbsp;&nbsp;

118
00:15:58.000 --> 00:16:06.000
Wir werden jetzt als nächstes zeigen, dass
wir&nbsp; so in der Form, wie es hier aufgeschrieben
ist,&nbsp;&nbsp;

119
00:16:07.000 --> 00:16:12.000
immer noch nicht die Lösung haben. Das liegt&nbsp;
daran, dass wir das System, wie wir es hier&nbsp;&nbsp;

120
00:16:12.000 --> 00:16:17.000
hingeschrieben haben noch überbestimmt&nbsp;
haben. Also hier wäre ja noch zulässig,&nbsp;&nbsp;

121
00:16:17.000 --> 00:16:24.000
dass wir an einem Punkt der Oberfläche sowohl
die&nbsp; Normalenableitung als auch das Potential
vorgeben,&nbsp;&nbsp;

122
00:16:24.000 --> 00:16:31.000
physikalisch ist das in der Regel aber dann&nbsp;
nicht zu erfüllen. Das heißt, das ist zwar&nbsp;&nbsp;

123
00:16:31.000 --> 00:16:37.000
mathematisch sehr schön und sehr richtig,
aber es&nbsp; ist physikalisch überbestimmt
. Das werden wir uns&nbsp;&nbsp;

124
00:16:37.000 --> 00:16:47.000
jetzt anschauen indem wir die physikalische
Lösung&nbsp; anschauen und feststellen, dass
diese für das&nbsp;&nbsp;

125
00:16:47.000 --> 00:16:58.000
Potential oder spätestens für das E-Feld
bereits&nbsp; eindeutig bestimmt ist. Wenn
wir entweder überall&nbsp;&nbsp;

126
00:16:58.000 --> 00:17:04.020
auf der Oberfläche das Potential gegeben haben,&nbsp;
dann sprechen von sogenannten Dirichlet'schen&nbsp;&nbsp;

127
00:17:04.020 --> 00:17:14.020
Randbedingungen. Oder, wenn wir überall auf
der&nbsp; Oberfläche die Normalenableitung
des Potentials&nbsp;&nbsp;

128
00:17:14.020 --> 00:17:19.020
gegeben haben, sprich die Normalkomponente&nbsp;
des E-Feldes, in dem Fall sprechen wir von&nbsp;&nbsp;

129
00:17:19.020 --> 00:17:26.020
Neumann'schen Randbedingungen. Oder, es geht&nbsp;
auch, dass wir einen gemischten Fall haben
d.h.,&nbsp;&nbsp;

130
00:17:26.020 --> 00:17:32.020
dass wir auf einem Teil des Randes Dirichlet'schen&nbsp;
Randbedingungen vorgegeben haben und auf einem&nbsp;&nbsp;

131
00:17:32.020 --> 00:17:39.020
anderen, also wirklich anderen, disjunkten
Teil,&nbsp; Neumann'sche Randbedingungen vorgegeben
haben. In&nbsp;&nbsp;

132
00:17:39.020 --> 00:17:47.020
dem Fall sprechen wir von sogenannten gemischten&nbsp;
Randbedingungen. Jetzt aber zur Eindeutigkeit.&nbsp;&nbsp;

133
00:17:47.020 --> 00:17:56.020
Um die Eindeutigkeit zu zeigen,&nbsp; nehmen
wir mal an wir hätten zwei Lösungen der&nbsp;&nbsp;

134
00:17:56.020 --> 00:18:04.080
Poisson-Gleichung. Das heißt sowohl für Phi1,&nbsp;
als auch für Phi2 gilt Laplace von Phi ist&nbsp;&nbsp;

135
00:18:04.080 --> 00:18:13.080
gleich minus 1 durch Epsilon RhoV von r. Und
zwar&nbsp; dann eben auch mit gleichen Werten
oder gleichen&nbsp;&nbsp;

136
00:18:13.080 --> 00:18:23.080
Normalenableitugen auf Oberfläche von V. Das
hießt&nbsp; sowohl Phi_1 als auch Phi_2 sollen
Lösungen des&nbsp;&nbsp;

137
00:18:23.080 --> 00:18:31.080
gleichen Randwertproblems sein. Dann können
wir&nbsp; uns natürlich aus Phi_1 und Phi_2
ein weiteres&nbsp;&nbsp;

138
00:18:31.080 --> 00:18:39.080
Feld basteln- nennen wir das Mal Psi_- in der
Form&nbsp; Phi_1 minus Phi_2. Wenn Phi_1 und
Phi_2 Lösungen&nbsp;&nbsp;

139
00:18:39.080 --> 00:18:47.080
der Poisson-Gleichung sind, dann ist die Differenz&nbsp;
eine Lösung der Laplace-Gleichung. Und wenn
für&nbsp;&nbsp;

140
00:18:47.080 --> 00:18:55.080
Phi_1 und Phi_2 beispielsweise Werte von Phi
auf&nbsp; der Oberfläche gegeben sind, dann
wird dieser&nbsp;&nbsp;

141
00:18:55.080 --> 00:19:01.040
Wert, wenn ich die Differenz betrachte, auf
der&nbsp; Oberfläche gleich Null sein. Gleiches
gilt für die&nbsp;&nbsp;

142
00:19:01.040 --> 00:19:07.040
Normalenableitung. Wenn die bei Phi_1 und Phi_2&nbsp;
den gleichen Wert auf der Oberfläche hat,
dann&nbsp;&nbsp;

143
00:19:07.040 --> 00:19:15.040
wird bei der Differenz diese Normalenableitung
auf&nbsp; der Oberfläche von Phi verschwinden.
Jetzt nehmen&nbsp;&nbsp;

144
00:19:15.040 --> 00:19:22.040
wir die erste Green'sche Identität, die wir
genau&nbsp; dafür eben schonmal eingeführt
haben.

145
00:19:22.040 --> 00:19:29.040
Wenn wir diese erste Green'sche Identität,&nbsp;
die hier unten nochmal hingeschrieben ist,&nbsp;&nbsp;

146
00:19:29.040 --> 00:19:37.040
die nehmen wir jetzt für den Spezialfall,
- das&nbsp; ist schon für den Spezialfall
hingeschrieben- dass&nbsp;&nbsp;

147
00:19:37.040 --> 00:19:51.040
f gleich g gleich dieses Psi ist . Dann hätten&nbsp;
wir diesen Ausdruck hier. Der sieht zunächst&nbsp;&nbsp;

148
00:19:51.040 --> 00:19:57.040
bisschen komplizierter aus, aber wir können
das&nbsp; wieder analysieren. Wir fangen damit
an, dass&nbsp;&nbsp;

149
00:19:57.040 --> 00:20:07.000
wir hier Laplace Psi stehen haben. Laplace
Psi&nbsp; ist aber gleich 0 d.h. dieser Term
wird schonmal&nbsp;&nbsp;

150
00:20:07.000 --> 00:20:16.000
wegfallen. Hier steht Gradient Psi zum Quadrat.&nbsp;
Gut, das bleibt stehen. Und auf der anderen
Seite,&nbsp;&nbsp;

151
00:20:17.000 --> 00:20:26.000
da steht Psi mal die Normalenableitung von
Psi,&nbsp; aber einer von diesen beiden Faktoren
ist auf&nbsp;&nbsp;

152
00:20:26.000 --> 00:20:35.000
jeden Fall Null. Entweder eben Psi selber oder&nbsp;
dem Psi nach d n ist nach den Voraussetzungen
die&nbsp;&nbsp;

153
00:20:35.000 --> 00:20:42.000
wir haben gleich Null. Das heißt die rechte
Seite&nbsp; dieser Gleichung wird auf jeden
Fall verschwinden&nbsp;&nbsp;

154
00:20:42.000 --> 00:20:49.000
weil der Integrand für alle Punkte der Oberfläche&nbsp;
verschwindet. Somit bleibt als Aussage stehen:&nbsp;&nbsp;

155
00:20:49.000 --> 00:20:58.000
das Volumenintegral über Gradient Psi zum
Quadrat&nbsp; ist gleich Null. Und das soll
ja für beliebige&nbsp;&nbsp;

156
00:20:58.000 --> 00:21:07.060
Volumina gelten. Und für beliebige Volumina&nbsp;
kann das nur erfüllt sein, wenn tatsächlich&nbsp;&nbsp;

157
00:21:07.060 --> 00:21:13.060
Gradient Psi verschwindet. Und wenn Gradient&nbsp;
Psi verschwindet d.h. das nichts anderes,&nbsp;&nbsp;

158
00:21:13.060 --> 00:21:24.060
als dass Psi eine Konstante ist d.h. Psi ist&nbsp;
ein konstantes Feld. Jetzt kommen wieder die&nbsp;&nbsp;

159
00:21:24.060 --> 00:21:30.060
Randbedingungen ins Spiel. Nehmen wir mal an
wir&nbsp; haben Dirichlet'sche Randbedingungen.
Im Falle von&nbsp;&nbsp;

160
00:21:30.060 --> 00:21:39.060
Dirichlet'sche Randbedingungen ist Psi gleich&nbsp;
Null auf dem Rand. Psi ist aber insgesamt ein&nbsp;&nbsp;

161
00:21:39.060 --> 00:21:45.060
konstantes Feld. Wenn ich von einem konstanten&nbsp;
Feld auf dem Rand weiß, dass es Null ist,&nbsp;&nbsp;

162
00:21:45.060 --> 00:21:52.060
dann muss es überall gleich Null sein. Das
heißt&nbsp; hier folgt sofort dass Psi gleich
Null n_V ist,&nbsp;&nbsp;

163
00:21:52.060 --> 00:22:03.020
somit ist dann Phi1 gleich Phi_1, und auch&nbsp;
E_1 gleich E_2. Nächster Fall: Neumann'sche&nbsp;&nbsp;

164
00:22:03.020 --> 00:22:10.020
Randbedingungen. Nehmen wir also an, dass die&nbsp;
Normalenableitung auf dem Rand verschwindet.
Das&nbsp;&nbsp;

165
00:22:10.020 --> 00:22:17.020
kann sie nur wenn tatsächlich Psi eine Konstante&nbsp;
- wir hatten da schon festgestellt, dass Psi
eine&nbsp;&nbsp;

166
00:22:17.020 --> 00:22:25.020
Konstante im gesamten Raum ist - und wenn Psi&nbsp;
gleich konstant ist, dann ist das automatisch&nbsp;&nbsp;

167
00:22:25.020 --> 00:22:35.020
erfüllt, dass die Normalenableitung verschwindet.&nbsp;
In dem Fall kann ich nicht sofort sagen, dass
Phi1&nbsp;&nbsp;

168
00:22:35.020 --> 00:22:40.020
gleich Phi2 ist. Ich müsste sagen, Phi_1 und
Phi_2&nbsp; unterschieden sich nur noch durch
eine additive&nbsp;&nbsp;

169
00:22:40.020 --> 00:22:49.020
Konstante. Wenn ich aufs E-Feld übergehe,
und das&nbsp; E-Feld ist letztendlich die physikalisch
wichtige&nbsp;&nbsp;

170
00:22:49.020 --> 00:22:56.020
Größe, dann fällt aber bei der Gradientenbildung&nbsp;
e gleich minus Gradient Phi diese Konstante
weg&nbsp;&nbsp;

171
00:22:56.020 --> 00:23:06.080
und die E-Felder sind auch hier im Neumann'schen&nbsp;
Fall die Gleichen. Bleibt der Fall: was ist
mit&nbsp;&nbsp;

172
00:23:06.080 --> 00:23:11.080
gemischten Randbedingungen? Wenn ich gemischte&nbsp;
Randbedingungen habe, dann habe ich zumindest&nbsp;&nbsp;

173
00:23:11.080 --> 00:23:21.080
einen Punkt, wo ich Dirichlet'sche Randbedingungen&nbsp;
habe. Das heißt an einem Punkt würde Psi
gleich&nbsp;&nbsp;

174
00:23:21.080 --> 00:23:26.080
Null gelten, Psi ist aber nach wie vor ein&nbsp;
konstantes Feld. Wenn für ein konstantes&nbsp;&nbsp;

175
00:23:26.080 --> 00:23:32.080
Feld an einem Punkt bekannt ist, dass es den
Wert&nbsp; Null hat, dann hat es natürlich
überall den Punkt&nbsp;&nbsp;

176
00:23:32.080 --> 00:23:38.080
Null d.h. bei Gemischten Randbedingungen gilt
das,&nbsp; was wir auch bei Dirichlet'schen
Randbedingungen&nbsp;&nbsp;

177
00:23:38.080 --> 00:23:44.080
gesagt haben, weil es ausreichend ist, dass
an&nbsp; einem Punkt die Dirichlet'schen Randbedingungen&nbsp;&nbsp;

178
00:23:44.080 --> 00:23:51.080
erfüllt sein müssen. Und dann hätte ich
wieder die&nbsp; Identität der Potentiale.
Sprich, wir sehen hier,&nbsp;&nbsp;

179
00:23:51.080 --> 00:24:06.040
dass durch die Angabe von Psi und d&lt;_Phi
nach d_n,&nbsp; - hier steht Phi nicht Psi,
Entschuldigung - an&nbsp;&nbsp;

180
00:24:06.040 --> 00:24:13.040
irgendeinem Punkt an der Oberfläche von V
das&nbsp; Problem bereits physikalisch überbestimmt
wäre,&nbsp;&nbsp;

181
00:24:13.040 --> 00:24:20.040
weil es ist schon physikalisch eindeutig&nbsp;
wenn ich eine der beiden Annahmen mache.&nbsp;&nbsp;

182
00:24:20.040 --> 00:24:29.040
Gut und somit ist auch diese Gleichung, die&nbsp;
wir hier schon mehrfach hingeschrieben haben,&nbsp;&nbsp;

183
00:24:30.040 --> 00:24:39.040
noch nicht die Lösung für das Ganze, ist
aber ein&nbsp; ganz wichtiger Schritt zur allgemeinen,
formalen&nbsp;&nbsp;

184
00:24:39.040 --> 00:24:49.040
Lösung der Elektrostatik. Es ist zunächst
mal nur&nbsp; zur Poisson-Gleichung äquivalente
Formulierung.&nbsp;&nbsp;

185
00:24:51.040 --> 00:25:02.000
Wir werden dann in der nächsten Vorlesung
uns&nbsp; damit beschäftigen wie wir denn
jetzt tatsächlich&nbsp;&nbsp;

186
00:25:02.000 --> 00:25:09.000
die formale Lösung gewinnen können. Das wird&nbsp;
gelingen mit dem Formunismus der Greens'&nbsp;&nbsp;

187
00:25:09.000 --> 00:25:25.000
Funktionen. Damit werden wir uns heute nicht&nbsp;
beschäftigen. Das ist Bestandteil des nächsten&nbsp;&nbsp;

188
00:25:25.000 --> 00:25:33.000
Blockes. Es bleit mir an der Stelle nur mich
für&nbsp; ihre Aufmerksamkeit zu bedanken.
Ich verweise auf&nbsp;&nbsp;

189
00:25:33.000 --> 00:25:38.000
die Webseite wo sie weitere Informationen&nbsp;
finden. Besten Dank. Bis zum nächsten Mal.

