VL4_Halbzeitbilanz der Agenda 2030

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  • hochgeladen 15. Mai 2024

Halbzeitbilanz der Agenda 2030
Die globalen Nachhaltigkeitsziele in Zeiten von Krisen und Konflikten

Im September 2015 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Unter dem Titel Transformation unserer Welt bildet sie den aktuellen Rahmen für die globale (Nachhaltigkeits-) Politik. Das Kernstück bilden die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Bei ihnen handelt es sich um 17 Ziele und 169 Zielvorgaben, die die soziale, ökologische und ökonomische Dimension nachhaltiger Entwicklung sowie die Bereiche Frieden und internationale Zusammenarbeit umfassen. Die Agenda 2030 basiert auf den universellen Menschenrechten und ist ein wichtiges Instrument zu ihrer weltweiten Durchsetzung.

Die Agenda 2030 ist ein Meilenstein des Multilateralismus. Aber seit ihrer Verabschiedung haben sich die Rahmenbedingungen erheblich verändert. Die Welt befindet sich im Dauerkrisenmodus. Neben der COVID-19-Pandemie und dem globalen Klimanotstand mit seinen Extremwetterereignissen beeinträchtigen die geopolitischen und ökonomischen Folgen des Ukrainekriegs und anderer Konflikte die (Über-)Lebensbedingungen großer Teile der Menschheit. UN-Generalsekretär António Guterres spricht in diesem Zusammenhang von einer Kaskade miteinander verknüpfter globaler Krisen und Konflikte, die die Verwirklichung der Agenda 2030 und ihrer Ziele gefährden.

Der Vortrag zieht eine Halbzeitbilanz der Agenda 2030 und geht dabei auch auf die Kritik an den SDGs ein. Er erörtert, welche Trends und politischen Prozesse sich für die zweite Halbzeit abzeichnen. Bleiben die Agenda 2030 und ihre Ziele politisch relevant?

Referent: Jens Martens, Global Policy Forum

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Bildungseinrichtungen: TU Dresden
Berechtigung: Ja

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