Klimakrise, erhöhter Ressourcenverbrauch und zunehmende soziale Ungleichheit...Kann eine auf stetiges Wachstum ausgerichtete Wirtschaft dauerhaft mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten vereinbar sein? Was bedeutet Wohlstand in einer Welt, in der Dürren, Extremwetter und geopolitische Konflikte immer stärker miteinander verwoben sind? Oder leben wir heute auf Kosten zukünftiger Generationen? Und wer trägt Verantwortung dafür, wie wir mit diesen Herausforderungen umgehen?
Die Umweltringvorlesung der TU Dresden greift diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Forschende aus Ökonomie, Recht, Politikwissenschaft und Nachhaltigkeitsforschung beleuchten zentrale Aspekte der sozial-ökologischen Transformation: Welche politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Strukturen prägen unsere heutigen Entscheidungen? Und welche Spielräume es gibt, um Gesellschaft, Wirtschaft und Umweltpolitik neu zu denken?
Im Mittelpunkt stehen dabei Macht, Institutionen und Verantwortung: Welche Regeln bestimmen den Umgang mit Umweltressourcen? Welche politischen und rechtlichen Instrumente können eine sozial gerechte Transformation ermöglichen? Und wie lassen sich ökologische Grenzen, wirtschaftliche Interessen und Fragen globaler Gerechtigkeit miteinander vereinbaren?
Aktuelle Debatten zu Klima, Wirtschaft und Gerechtigkeit kommen in dieser Ringvorlesung in den Hörsaal. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzudenken und mitzudiskutieren: Muss Zukunft wirklich immer auf Kosten von Morgen gehen?